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Kletterhelm Test 2017 – Ein geeigneter Helm ist Pflicht

Ein passender Kletterhelm gehört zur Klettersteigausrüstung unbedingt dazu und sollte wegen der erhöhten Steinschlaggefahr nicht nur auf dem Klettersteig selbst, sondern auch schon gegebenenfalls beim Zustieg auf den Kopf gesetzt werden. Der Kletterhelm Test 2017 soll dir bei deiner Kaufentscheidung helfen. Bist du dir beim Helm nicht sicher welchen du nehmen sollst oder möchtest du mehr über die verschiedenen Helmarten erfahren, empfehle ich dir auch meine ausführliche Kletterhelm Test 2017 Kaufberatung weiter unten auf der Seite.

 

Hinweis: Helme mit ausführlichem Testbericht des Kletterhelm Test sind mit „Test“ im Namen gekennzeichnet.

Preis/Leistungstipp
Salewa Toxo Test

ab 36,99 € 44,95 €

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Petzl Elios

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Designtipp
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Kletterhelm Test 2017 – Kaufberatung

Mit dieser Kaufberatung des Kletterhelm Test 2017 erfährst du alles Wichtige zu den verschiedenen Helmarten. Der Kletterhelm Test soll dir helfen, den optimalen Helm für dich zu finden, so dass du das Klettersteigvergnügen gut geschützt voll genießen kannst.

Kletterhelm Arten

Fangen wir zunächst mit den verschiedenen Helmarten an. Auf dem Markt gibt es zwei verschiedene Helmtypen.

HelmtypIn Mould-HelmeHybridhelme
EigenschaftenDickes, hartes geschäumtes Material (Polystyren), das schon bei leichten Schlag eingedrückt wird und eine Delle bekommtÄußere Schale aus ABS-Kunststoff
FunktionBei einem harten Schlag (Steinschlag oder Sturz) bricht das Styropor und fängt dabei einen Großteil der Stoßenergie abGeringe Energieabsorption durch Schale, deswegen muss eine Kombination durch innere und seitliche Schaumstoffpolster erfolgen
VorteileSehr leicht

Gute Kopfanpassung

Größere Belüftungsöffnungen möglich
Unempfindlich gegen Schläge, nach Fall auf Boden und leichtem Steinschlag noch funktionsfähig.

preisgünstig
NachteileSehr empfindlich auf Stöße, Styropor bricht, Helm ist u.U. schon beim Fallenlassen auf den Boden nicht mehr brauchbar

teuer
schwerer

So hat man also die Wahl zwischen ultraleicht, dafür auch ultraempfindlich oder etwas schwerer, dafür aber robust und unempfindlich gegen Stöße, Fallenlassen und dergleichen. Der Kletterhelm Test 2017 rät hier zu einem Hybridhelm, da es am Klettersteig immer etwas „rauher“ zugeht und der Helm nicht unbedingt wie ein rohes Ei behandelt wird.

Man braucht sich bloß mal leicht sich den Kopf am Felsen anhauen, (kommt oft genug vor), dann ist der schöne In Mould Kletterhelm unter Umständen schon kaputt. Das geringe Mehrgewicht wird man eh nicht spüren, dafür sorgt schon das Adrenalin am Klettersteig. Der Helm wird ganz schnell vergessen, da man sich auf wichtigere Dinge konzentrieren muss.

Sicherheit von Helmen

Vorneweg möchte ich sagen, dass die Sicherheit bei allen Helmen gewährleistet ist, denn jeder Kletterhelm muss eine Reihe von normgeprüften Belastungstests überstehen, bevor er überhaupt auf den Markt gebracht werden darf. Auf den Kopf darf noch eine Kraft von maximal 10 kN (Kilo Newton) einwirken, wenn ein fünf Kilo schwerer Brocken aus zwei Metern Höhe auf den Helm fällt. So schreibt es die Norm EN 12492 für Bergsteigerhelme vor. Die Anforderungen der UIAA sind etwas schärfer. Diese Norm lässt maximal 8 kN zu.

Daher kannst du deinen Fokus bei der Helmauswahl entspannt auf andere Dinge legen und musst dich nicht ständig fragen ob ein in Frage kommender Kandidat des Kletterhelm Test 2017 auch sicher ist.

Auf was solltest du also besonders bei einem Kletterhelm achten?

Bedienung und Anpassung (Weiteneinstellung und Riemenkonstruktion)

Moderne Helme bieten eine Weitenverstellung des Kopfumfangs an, welche für die korrekte Fixierung des Helms am Kopf unbedingt notwendig ist. Meist lässt sich diese problemlos einhändig mit einem Verstellrad am Hinterkopf einstellen. Es gibt auch Ratschen für die Verstellung, die zwar weniger anfällig als die hinten unterm Helm hervorstehenden Drehknöpfe, aber sie bieten keine zentrierte Fixierung.

Unter den Hinterkopf ziehbare Verstellungen sind relativ neu auf dem Markt, fand der Kletterhelm Test 2017 heraus. Man kann sie gut in den Helm versenken. So behindern sie nicht beim Transport wie konventionelle elastische Aufhängungen. Ebenfalls sollten die beiden Riemen am Ohr anpassbar sein und nicht auf das Ohr drücken oder hinter dem Ohr unangenehm einschneiden.

Der Kletterhelm Test rät: Bei guter Anpassung von Kopfumfang mittels Verstellrädchen oder Schnallen und Ohrriemen sollte ein Helm bei exakt waagrechter Lage mit komplett bedeckter Stirn (wichtig für Steinschlag) nicht verrutschen.

Belüftung und Komfort

Alle ABS-Hybridhelme und einige In-Mould-Helme besitzen oben eine harte Kopfauflage. Deshalb besitzen sie meist schweißabsorbierende Polster, die man mittels Klettverschluss auch leicht reinigen kann. Diese können aus härterem Schaumstoff oder auch aus kaum spürbarem Vliesmaterial sein, das sich der Kopfform perfekt anpasst. Der Kletterhelm Test 2017 ergab, dass es an der Stirn und am Hinterkopf ebenfalls abklettbare Polster gibt.

Leider schwitzt man besonders am Polster an der Stirn recht schnell. Aus diesem Grund wird die Wärme über mehr oder weniger große Belüftungsöffnungen an der Helmschale nach außen transportiert. Beim Kletterhelm eines Herstellers sind diese sogar verschließbar, was den Vorteil hat, den Helm bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen tragen zu können.

Der Kletterhelm Test rät: Du solltest darauf achten, dass der Helm bequem ist, abwaschbare Polster besitzt und möglichst viele Öffnungen an der Stirn aufweist, so dass auch im Hochsommer die Stirn vom Wind belüftet angenehm kühl bleibt.

Ausstattung

Der Helm sollte mehrere Fixierungen für das Kopfband für Stirnlampen besitzen. Jetzt wirst du dich fragen, wozu brauche ich am Klettersteig eine Stirnlampe, ich will doch nicht in der Nacht gehen. Richtig, aber die Zustiege oder Abstiege von alpinen Klettersteigen führen oft durch unbeleuchtete dunkle Tunnels. Hier ist eine solche Befestigung dann von Vorteil, außerdem erweitert so eine Befestigungsmöglichkeit den Einsatzbereich. Du solltest aber auch darauf achten, dass die Plastikklammern einigermaßen robust sind.

Der Kletterhelm Test rät: Achte auf Befestigungsmöglichkeiten in Form von Stirnlampenclips für eine Stirnlampe. Sie sind mit einer geeigneten Stirnlampe eine wertvolle Hilfe für die Zustiege und Abstiege und erweitern den Funktionsbereich deines Kletterhelms.

Gewicht

Das Gewicht wird bei reinen Helmen für den Klettersteig meiner Meinung nach etwas überbewertet. Sicher, die reinen In-Mould-Helme sind hier etwa um 30% leichter als ABS-Versionen, doch ist es die weit höhere Anfälligkeit (Helm kann schon beim Fall auf den Boden kaputtgehen) wirklich wert? Ich meine nicht. Ich selber besitze als Autor des Kletterhelm Test 2017 mit dem Salewa Toxo Kletterhelmzum Test bestimmt kein Leichtgewicht unter den Helmen, jedoch ist mir dieser Kletterhelm auch bei wirklich sehr langen Touren > 8 Std. nie unangehm aufgefallen. Meist vergisst man den Helm durch die Adrenalinschübe und die vielen Eindrücke auf einem Klettersteig ganz schnell.

Mein Tipp: Entscheide dich für einen Hybrid-Helm. Diese Helme bieten optimalen Schutz bei noch geringem Gewicht, sind dafür aber hochbelastbar und unempfindlich gegen kleine Unachtsamkeiten wie „Fallenlassen“ oder „Kopf am Fels leicht anhauen“.

Der Kletterhelm Test rät: Ein möglichst leichter Helm bietet auf sehr langen Klettersteigen womöglich Tragevorteile, auf den schwierigen kurzen Klettersteigen ist das Gewicht jedoch nicht ausschlaggebend und sollte die Kaufentscheidung daher nicht beeinflussen.

Wie bewertet der Kletterhelm Test 2017?

Der Kletterhelm Test 2017 prüft die Helme auf die Kriterien

  • Bedienung/Anpassung
  • Komfort
  • Technik/Ausstattung
  • Gewicht
  • Preis/Leistung

fasst diese zusammen und bildet anschließend ein Fazit. Wenn der Helm empfehlenswert ist, wird auch eine Kaufempfehlung ausgesprochen.

Schau dir auch meinen Vergleich der TOP 5 Kletterhelme an.


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